Archiv für die Kategorie DOK Festival

DOK Leipzig 2011 – Frauen, Kühe und der Heilige Geist

Die Helden sind müde und krank – zwei Mal, 1982 und 1989 war Jocky Wilson Dart-Weltmeister. Nach dem Verlust des Arbeitsplatzes in einer der Minen von Kirkcaldy entdeckte er sein Talent für ein Kneipenspiel, das ihn zum Helden seiner schottischen Heimatstadt macht. Mitte der 1990 Jahre verschwindet Jocky Wilson aus der Öffentlichkeit. Julian Schwanitz begibt [...]

DOK Leipzig 2011 – Claes, Torstein, Jimi, Mehmet und die anderen

Claes ist Rentner. Claes ist einsam. Claes hat Angst. Claes’ Angst ist so allumfassend, dass er Medikamente nehmen muss. Das Haus kann er trotzdem nicht verlassen. In Martina Carlstedts 23-minütigem Kurzfilm „Claes“ ist die Welt auf wenige Quadratmeter zusammen geschrumpft. Ein sauberes und wohl geordnetes Leben zwischen neuem Sessel, Küchenzeile, Bett und Fernseher. Wie lang [...]

DOK Leipzig 2011 – Männer, die durch Höhlen kriechen

Schuld und Sühne der Nachgeborenen – die Deutsch-Israelische Co-Produktion „Meine Familie, die Nazis und Ich“ von Chanoch Ze’evi wagt die Annäherung an ein schwieriges Thema deutscher Nachkriegsgeschichte. Wie leben die Nachkommen der mächtigsten Männer des Naziregimes mit dem Wissen um die Verbrechen der Väter und Großväter? Bettina Göring, Großnichte von Hermann Göring, hat Deutschland den [...]

Apokalypse, Schützenkönige, ein Mord und ein Verdacht

Kindermund tut Wahrheit kund – über 100 Kinder brüllen das Ende aller Zeiten in die Welt, Männer in Uniform wollen das christliche Abendland retten, ein 20 Jahre zurückliegender Mordfall und ein finnischer Politiker unter Verdacht. Das DOK-Festival Leipzig begibt sich in die Untiefen der menschlichen Existenz, wir gehen mit. Wie, liebe Freunde von Zahnfehlstellungen ist [...]

Menschen in der Stadt und der Krieg im Kopf

Dänemark zwischen Postkartenidylle und Krieg – das DOK-Festival Leipzig zeigt „Dreams in Copenhagen“ von Max Kestner und „Armadillo“, den preisgekrönten Dokumentarfilm von Janus Metz über den Afghanistan-Einsatz dänischer Soldaten, im internationalen Programm. Am Mittwoch war der Film nur halb zu sehn.

Geld oder Leben

Fleißbienchen für akribische Recherchearbeit und der Alltag in einer postindustriellen Gesellschaft – Das DOK-Festival Leipzig zeigt mit „Michael Berger – Eine Hysterie“ und „The Art of Being Human“ im internationalen Programm zwei Filme über Sein und Schein, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Die ersten Schnittchen sind gegessen …

Gestern Abend wurde das 53. Internationale Festival für Dokumentar- und Animationsfilm eröffnet und schon sind die erste Blogbeiträge zum Theme online – dieses verrückte Internet. Der offizielle DOK-Blogger Martin-in-the-Middle hat auf den Eröffnungsfeierlichkeiten schüchterne Filmemacher und aufgespießte Hühner getroffen. Eröffnungsfilm verpasst? Kein Problem! Auf Festival-Amok wird der Eröffnungsfilm “Nostaliga de la Luz” des chilenischen Regisseurs [...]